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Wie sieht eine fachgerechte Endoskopaufbereitung aus?

Nach der Patientenuntersuchung muss sofort eine Grobreinigung an der Lichtquelle erfolgen. Dazu ist das Einführungsteil des Endoskopes mit einem fusselfreien Einwegtuch abzuwischen. Alle zugänglichen Kanäle sind mit einer Reinigungslösung (z. B. 0,5 – 1,0 % Bodedex® forte) mehrfach durchzuspülen. Im Anschluss daran muss ein manueller Dichtigkeitstest gemäß den Angaben des Endoskopherstellers erfolgen. Danach folgt die Bürstenreinigung mit einem nicht koagulierenden, nicht fixierenden Produkt (z. B. 0,5 – 1,0 % Bodedex® forte). Nach einer kurzen Spülphase folgt die maschinelle Aufbereitung oder es wird mit entsprechenden DGHM/VAH-gelisteten Produkten – die für flexible Endoskope freigegeben sind – manuell desinfiziert.
Die abschließende Spülphase muss mit frischem, biologisch einwandfreiem Wasser durchgeführt werden – in einigen Fällen ist vom RKI steriles Wasser gefordert. Nach der Trocknung kann das Endoskop gelagert oder für den nächsten Patienten eingesetzt werden.